Theken-Themen
Rene Benko wird Opfer seines Leichtsinns
Kerken, den 4. Januar 2024
Wer in der Niedrigzinsphase mit Schulden Immobilien finanziert, sollte grundsätzlich 2 Dinge bedenken:
1. Auch wenn ein Immobilienerwerb sehr günstig erscheint, weil fast keine Zinsen anfallen, sollte man sich sicher sein, dass die Immobilie eine positive wirtschaftliche Zukunft hat oder ein Konzept für solch eine Zielstellung entwickeln können; mehr
Keine Leitzinsänderung in USA und ihre Folgen bei uns
Kerken, den 14. Dezember 2023 - der politische Kommentar-
Niemand hat mit einer Änderung des US-Leitzinses gerechnet. Doch manche Marktteilnehmer erwarten bereits erste Leitzinssenkungen. Fed-Chef Jerome Powell wirkt solchen Spekulationen verbal entgegen. Man hat den Eindruck, dass sich die US-Fed in der Rolle des Unberechenbaren wohl fühlt. Und in der Tat haben zumindest die Börsianer gestern Abend gejubelt und die Aktien- und Anleihekurse nach oben getrieben, als bekannt wurde, dass die US-Fed die Erwartung der Märkte dieses Mal nicht enttäuscht. mehr
Hat die Ukraine noch eine Zukunft?
Die Bevölkerung der Ukraine durchlebt, besser erduldet in diesem Winter eine grausam schmerzhafte Zeit. Neben der Kälte, die am Lebensmut der Menschen nagt, mangelt es an einer positiven Perspektive für die eigene Existenz und die der Familie und Freunde. mehr
Ausweg aus der Finanzierungslücke: Die Jagd nach dem Sondervermögen
Kerken de 30. November 2023 -
Offenbar angeregt durch unseren Kommentar vom 24.11. erreicht uns nachfolgender optischer Leckerbissen, Urheber leider unbekannt.

SIGNA Holding insolvent. Wieviel Geld verlieren wir?
Die Signa Holding des smarten Österreichers Rene Benko meldet Konkurs an. Der Deutsche Staat hat hier Dank fehlender Prüfungskompetenz minimum 700 Mio im Risiko.
Wir warnten bereits vor 2 Jahren vor dieser laxen Großzügigkeit:
Jetzt sollte der Goodwill aufgebraucht sein
Kommentar von Dipl.-Betriebswirt Rainer Willing mehr
Nach Kanzler-Rede hoffen auf Markus Söder
Kerken, den 29. November 2023
Im Telefon-Interview des DLF am 29.11.23 wurde auch Markus Söder um Stellungnahme gebeten. U.a. kritisierte er, dass der Bundeskanzler Olaf Scholz keine Perspektive und nur Vertröstungen in Aussicht stellte. Vertrauensbildende Maßnahmen sind nötig, stattdessen wird der Eindruck vermittelt, dass für die Fehler der Ampelregierung Andere haften müssen. In diesem Zusammenhang nannte er unter Anderem die Mehrwertsteuererhöhung auf "Essen in der Gastro".
Anders als in Berlin weiß man in Bayern traditionell um die Bedeutung des Gastgewerbes, als eine der wichtigen Säulen des Mittelstands. mehr
Realist oder Psychopath-wer ist Claus Weselsky?
Kerken, den 26. November
Der GDL-Chef Claus Weselsky drängt mit aller Macht in die Schlagzeilen. Sein Selbstbewußtsein ist offensichtlich größer, als die Macht des Streikrechts als Verfassungsrecht. Er übersieht dabei, dass das Streikrecht als hohes Gut der Arbeitnehmerschaft auch Pflichten mit sich bringt. Zum Beispiel die Pflicht, die Interessen des Unternehmens Bahn, der Fahrgäste und der Wirtschaft nicht außer Acht zu lassen. Da steckt auch für Herrn Weselsky ein hohes Maß an Verantwortung darin. mehr
Wie steht es um Ihr Sondervermögen
Kerken, den 24.November2023
Gehen Sie einmal zu Ihrer Hausbank und lassen Sie sich einen Überblick über Ihre Finanzen geben. Fragen Sie, wie es um Ihr Vermögen steht.
Der Bankangestellte scheint nicht auf der Höhe der Zeit zu sein und fragt Sie ungläubig: von was für ein Vermögen sprechen Sie? - Ihr Konto ist um 2.000 EUR überzogen. mehr
Katerstimmung. Was kommt noch?
Das war's wohl mit der reduzierten Mehrwertsteuer im Gastgewerbe.
Ich habe mich seit der Pandemie schon immer gefragt, wie wir die Großzügigkeit der Scholz-Regierung finanziert bekommen.
Und das Alles bei Einhaltung der Schuldenbremse?
Jetzt wissen wir es. Es geht garnicht. Heute kommen mir Scholz und Lindner vor wie zwei Gaukler, die dem Publikum eine falsche Realität vorgaukeln.
Vielleicht ist es gut, dass das Bundesverfassungsgericht jetzt diesem Finanzierungszirkus ein Ende gesetzt hat. Es ist ja auch noch nicht das Ende des Erwachens: jetzt werden auch die Neben- und Schattenhaushalte aufgedeckt werden müssen, über die noch garnicht gesprochen wird.
Redaktion gastronomie.de
Dipl.-Betriebswirt Rainer Willing
Bundesverfassungsgericht weist den Bundeshaushalt 2024 wegen unzulässiger Finanzierungsmethoden zurück
Das Bundesverfassungsgericht weist den Bundeshaushalt 2024, der kurz vor der Verabschiedung im Bundestag steht, zurück.
60 Mrd EUR nicht verbrauchter Finanzmittel zur Bewältigung der Corona-Krise dürfen nicht wie geplant umgeschichtet werden. Mit dieser Umwidmung sollten eigentlich Finanzmittel zur Bewältigung der Klimakrise zur Verfügung stehen. Diese Finanzierungspraxis betrifft jedoch nicht den Haushalt 2024 allein. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zielt generell auf Praktiken ab, die Klarheit und Wahrheit der Finanzierung der Staatsausgaben mittels verdeckter "Schatten-Haushalte" verschleiern.
Im Interesse von Bürger und Bürgerin bleibt zu hoffen, dass die Regierung auf der Suche nach fehlenden Milliarden endlich auch die eigene Ausgabenseite in den Blick nimmt. In den Ausgaben des Staates, der öffentlichen Verwaltungen und in nicht genutzten Synergien liegen viele Milliarden mehr als die jetzt gesuchten 60 Mrd.
Redaktion gastronomie.de, Rainer Willing