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Drucken 07-04-2026 | Nachhaltigkeit

Auch der Umgang mit Speiseöl ist eine Frage der Gesundheit

Rosenheim, 6. April 2026

  •  Wiederholtes Erhitzen von Speiseöl kann zur Bildung gesundheitsschädlicher Abbauprodukte führen.
  •  Falsche Entsorgung über den Ausguss belastet Umwelt und Infrastruktur.
  •  Ein bewusster Umgang mit Altspeiseöl ist ein einfacher Beitrag zu Gesundheit und Kreislaufwirtschaft.

Anlässlich des World Health Day am 7. April rückt Münzer ein oft unterschätztes Alltagsthema in den Fokus: den Umgang mit gebrauchtem Speiseöl.
Ob in privaten Haushalten oder in der Gastronomie – Speiseöl wird häufig mehrfach erhitzt oder unsachgemäß entsorgt. Dabei betrifft der richtige Umgang nicht nur Umweltfragen, sondern auch die Gesundheit.

Wenn aus Speiseöl ein Risiko wird

Wird Speiseöl wiederholt stark erhitzt, verändert sich seine chemische Zusammensetzung. Dabei können Abbauprodukte entstehen, die mit gesundheitlichen Risiken in Verbindung gebracht werden – insbesondere im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und anderen chronischen Beschwerden. 

„Gesundheit beginnt nicht erst im Krankenhaus, sondern im Alltag – auch in der Küche", weiß Münzer-Geschäftsführer Ewald-Marco Münzer. „Der Umgang mit Speiseöl ist ein gutes Beispiel dafür, wie einfache Gewohnheiten langfristige Auswirkungen haben können."

Unterschätztes Problem im Haushalt

Während das Bewusstsein für gesunde Ernährung in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist, wird der Umgang mit bereits verwendetem Öl oft vernachlässigt. Typische Beispiele: Öl wird mehrfach verwendet, obwohl es bereits stark beansprucht
ist. Frisches Öl wird mit altem vermischt. Oder: Die Entsorgung erfolgt über den Ausguss oder Restmüll.
Gerade letzteres stellt ein zusätzliches Problem dar: Gelangt Speiseöl in den Abfluss, kann es zu Ablagerungen, Verstopfungen und langfristigen Schäden an der Infrastruktur führen. Gleichzeitig belastet es Gewässer und erschwert die Abwasseraufbereitung.

Kreislaufwirtschaft als Teil der Lösung

Für Münzer ist klar: Altspeiseöl ist kein Abfall, sondern ein wertvoller Rohstoff – wenn es richtig gesammelt wird. „Altspeiseöl sollte nicht weiterverwendet und auch nicht im Kanal entsorgt werden, sondern in den energetischen Kreislauf zurückgeführt werden", so Münzer. „So wird daraus ein nachhaltiger Energieträger statt ein Gesundheits- oder Umweltproblem."
Durch professionelle Sammlung kann Altspeiseöl zu Biodiesel verarbeitet werden – und leistet damit einen unmittelbaren Beitrag zur CO2-Reduktion im Verkehrssektor.

Einfach umsetzbar im Alltag

Anlässlich des World Health Day appelliert Münzer an einen bewussteren Umgang mit Speiseöl im Alltag:

  • Speiseöl nicht übermäßig oft wiederverwenden
  • Stark erhitztes oder verändertes Öl nicht weiterverwenden
  • Altspeiseöl getrennt sammeln und korrekt entsorgen

„Kleine Veränderungen im Alltag können große Wirkung entfalten – für die eigene Gesundheit und für die Umwelt", so Münzer.


Über Münzer Deutschland GmbH
Die Münzer Deutschland GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Münzer Bioindustrie GmbH, hat ihren Sitz in Rosenheim. Das Zentrum der Logistik befindet sich in Wuppertal. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Sammlung und Verwertung von Altspeisefetten zur Biodiesel-Produktion. Das zentrale Ziel der Münzer Deutschland GmbH ist die Dekarbonisierung des Verkehrs- und Transportsektors sowie die nachhaltige Nutzung verfügbarer Ressourcen gemäß dem Unternehmensmotto: „Vom Abfall zur Energie."


Über Münzer Bioindustrie GmbH
Die Münzer Bioindustrie GmbH ist ein eigentümergeführter Mischkonzern mit Sitz in Österreich. Der Leistungsumfang umfasst die Entsorgung von flüssigen Abfällen, die Sammlung und Verwertung von Altspeisefetten für die Biodiesel-Produktion, die Reinigung von Industrieanlagen sowie Recycling von Kabel- und Elektroschrott.

Das 1991 gegründete Familien-Unternehmen ist einer der größten Sammler und Händler von Altspeisefetten in Europa. Im Wiener Ölhafen Lobau betreibt Münzer die größte heimische Biodiesel-Produktionsanlage. 
Vorrangiges Ziel des Unternehmens ist die Dekarbonisierung des Verkehrs- und Transportsektors sowie nachhaltiges Wirtschaften mit den verfügbaren Ressourcen nach dem FirmenCredo „Vom Abfall zur Energie". Das Unternehmen betreibt mehr als 50 Standorte auf drei Kontinenten. 800 Mitarbeitende erzielten im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 360 Millionen Euro.

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E: walter.sattlberger@muenzer.com 
W: www.muenzer.com