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Drucken 21-03-2022 | Fast Food | Ernährung und Gesundheit | Lieferdienste

Ist Fast Food wirklich so ungesund?


Trotz der vielen Fast-Food-Ketten wird immer wieder gepredigt, wie ungesund Fast Food doch ist. Aber stimmt das denn wirklich oder handelt es sich eher um einen weit verbreiteten Mythos? Grundsätzlich muss man sich bei gelegentlichem Verzehr von Fast Food keine Gedanken um seine Gesundheit machen, denn neben der Zubereitung der Gerichte spielt auch die Häufigkeit der Nahrungsaufnahme eine erhebliche Rolle.

So ist Fast Food ungesund

Wenn regelmäßig Fast Food konsumiert wird, ist dies auf jedenfall ungesund, da in Fast Food jede Menge ungesunde Fette und Kohlenhydrate enthalten sind. Dazu zählen vorwiegend frittierte Speisen, wie zum Beispiel Pommes oder die beliebten Nuggets. Aber auch Lebensmittel wie beispielsweise Saucen oder Dips sind in großen Mengen ungesund, da sie viel Zucker enthalten. Beides zusammen führt in großen Mengen somit zu Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes oder einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Fast Food macht nicht satt

Des Weiteren macht Fast Food in den meisten Fällen kaum richtig satt. Trotz der hohen Kalorienanzahl enthält Fast Food wenig Volumen und kaum sättigende Kohlenhydrate. Somit werden diese schnell abgebaut und der Blutzuckerspiegel steigt rasant an. In Folge dessen reagiert der Körper mit einer höheren Insulinausschüttung, damit der Zucker rasch aufgenommen werden kann. So schnell wie der Blutzuckerspiegel jedoch gestiegen ist, sinkt er auch wieder. Heißhunger ist die Folge, welcher meist wieder nur mit ungesunden Nahrungsmitteln gestillt werden kann. So entsteht ein Teufelskreis, aus dem viele oftmals nicht wieder herausfinden.

Schnelle Nahrungsaufnahme

Fast Food ist nicht zuletzt auch deswegen ungesund, weil die Nahrungsaufnahme sehr schnell und meistens nur im Stehen erfolgt. Wenn also die Mahlzeit hinuntergeschlungen wird, tritt das Sättigungsgefühl oftmals erst verzögert ein. Man isst mehr, als man eigentlich benötigt, um satt zu sein. Zusätzlich können durch das Hinunterschlingen der Mahlzeit Verdauungsbeschwerden entstehen, da das Essen nicht immer ausreichend gekaut wird. Die Folge sind Bauchschmerzen und eine erhöhte Magensäureproduktion, welche zu Sodbrennen führt.

Fast Food muss nicht immer ungesund sein

Fast Food muss dennoch nicht immer ungesund sein beziehungsweise negative gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Wichtig ist nur, dass Fast Food nicht zu häufig konsumiert wird und nebenbei eine ausgewogene Ernährung mit frischen Zutaten erfolgt. Wenn also ein Burger in Osnabrück konsumiert werden möchte, dann ist es wichtig darauf zu achten, dass sich während des Verzehrs genügend Zeit genommen wird. Am besten während des Essens hinsetzen und jeden Bissen genießen und ausreichend kauen. Wichtig ist in diesem Kontext außerdem, dass die Nahrungsaufnahme beednet wird, sobald das Sättigungsgefühl auftritt.

Autor: Carina Mendeling