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Thüringer Bachwochen: Auch Stargeiger Nigel Kennedy kommt

Bach zwischen Klassikern und jungen Wilden

Erfurt, 27. Februar 2015 – Die Thüringer Bachwochen, das größte Musikfestival Thüringens, finden in diesem Jahr vom 27. März bis 19. April statt. Dabei bilden zwei musikalische Highlights die Klammer rund um die Ostertage. Zur Eröffnung erklingt in der Arnstädter Bachkirche am 28. März Bachs berühmte Matthäuspassion unter Dirigent Christoph Prégardien. Er hat das besondere Vergnügen neben vielen namhaften Solisten auch mit seinem Sohn Julian aufzutreten, der die Tenor-Arien singen wird. Mit dem
Balthasar-Neumann-Chor aus Freiburg und Le Concert Lorrain aus Lothringen sorgen zwei Ausnahme-Ensembles für höchsten Musikgenuss.

Für einen fulminanten Abschluss der vielseitigen Festivalwochen sorgt Stargeiger Nigel Kennedy. Das Enfant Terrible der klassischen Musikszene wird am 19. April in Eisenach zu hören sein. Das Hotel Zumnorde in Erfurt bietet zu den diesjährigen Bachwochen ein Arrangement ab 255 Euro pro Person inklusive Besichtigung des 60-stimmigen Glockenspiels im Bartholomäusturm an.

Weitere Informationen unter www.hotel-zumnorde.de und www.restaurant-zumnorde.de 


Am 21. März 1685 wird Johann Sebastian Bach in Eisenach geboren. Fast genau 330 Jahre später versammeln sich während der Thüringer Bachwochen begeisterte Anhänger und Interpreten seiner prägenden Musik erneut in und um seine Heimatstadt, um die Vielfalt, internationale Tragweite, Zeitlosigkeit und Schönheit seiner Barockmusik zu feiern. Sie kommen aus allen Ländern der Welt, spielen seine Stücke auf klassische oder auf ihre ganz eigene Weise. 

So sorgen unter anderem die A-Capella Gruppe Slixs oder Denis Patkovic, als Professor für Akkordeon in Tokio und gefragter Solist auf seinem Instrument, für neue Klangwelten alter Töne. Der Seoul Motet Choir, Koreas einziger professioneller Kammerchor mit großer Leidenschaft für Bachs Werke, erlebt die westliche Kultur durch seine Musik.

Die weltumspannende Präsenz von Bach ist einzigartig. Man hört seine Werke in Konzerten, in Gottesdiensten oder im Musikunterricht. Dass es darüber hinaus auch neue und kreative Aufführungsformen gibt, ist ebenfalls zentrales Thema der diesjährigen Festspiele. So erzählt ein Gesprächskonzert die Geschichte des russischen Komponisten und Pianisten Wsewolod Zaderatzky. In den 1930er Jahren von den Kommunisten in einen sibirischen Gulag gesperrt, setzte er dort seine kompositorischen Aktivitäten fort und schrieb einen Zyklus von 24 Präludien und Fugen, die direkten Bezug nehmen auf Bachs Wohltemperiertes Klavier. Das über 300 Jahre alte Stradivari-Cello „Mara" ist Thema einer Lesung.
Die Zeitreise mit dem historischen Instrument wird dabei gleichzeitig auch auf ihm musikalisch begleitet. Ein Portrait von Bach aus dem Jahr 1715 steht im Mittelpunkt eines Abends im Erfurter Angermuseum, der die Geschichte des Bildes mit Musik aus seiner Entstehungszeit verknüpft. Damals wie heute inspirierend: Für seine Fans sind die Bachwochen ein absolutes Muss.

Bach-Arrangement des 4-Sterne-Superior Hotel Zumnorde am Anger Das Bach-Arrangement zum Preis von 255 Euro pro Person beinhaltet neben zwei Übernachtungen in einem Doppelzimmer inklusive reichhaltigem Frühstücksbuffet und Tiefgaragenstellplatz ein regionales Tapas-Menü in der Weinstube, eine Spezialität für zwei im Restaurant und die Besichtigung des Bartholomäusturms mit dem berühmten Carillon, dem 60-stimmigen Glockenspiel, sowie die Eintrittskarte zu den Bachwochen. Das besondere Privathotel Zumnorde im Herzen von Erfurt eröffnete 1994 im historischen Gebäude am Anger als erstes Vier-Sterne-Hotel am Platz. In den Bürgerbauten aus 1860 stehen den Gästen heute, nach umfangreichen Renovierungsarbeiten in den vergangenen Jahren, 47 klassisch gestaltete Doppel- oder Einzelzimmer, sieben Suiten, drei Ferienwohnungen, fünf
Veranstaltungsräume, ein Restaurant, eine Weinstube, ein Tabakskolleg, ein Biergarten und ein Dachgarten zur Verfügung.


Weitere Informationen unter
www.hotel-zumnorde.de  und www.restaurant-zumnorde.de .