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07-02-2011
Alkoholkonsum bei Jugendlichen rückläufig
7.2.2011 - Bonn (BSI) – Die Ergebnisse der aktuellen Studie der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) zum Alkoholkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener stimmen den BSI optimistisch: Noch nie haben so wenige Jugendliche und junge Erwachsene regelmäßig alkoholhaltige Getränke konsumiert. Die Zahl der abstinent lebenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen steigt seit Jahren kontinuierlich an. Das soll nicht darüber hinweg täuschen, dass einzelne Gruppen aus unterschiedlichsten Gründen nach wie vor zu viel konsumieren. Diese Gruppen gilt es, gezielt mit effektiven Präventionsmaßnahmen zu erreichen. Eine pauschale Verurteilung der Jugend wird der Realität jedoch nicht gerecht. Der BSI begrüßt, dass dies von Seiten der BZgA deutlich formuliert wurde und möchte mit den nachhaltigen Präventionsmaßnahmen des „Arbeitskreises Alkohol und Verantwortung“ auch weiterhin seinen Beitrag zum positiven Trend leisten.

Der BSI unterstützt die Pläne der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, dem hohen Konsum bei einem Teil der jungen Menschen mit Aufklärung, Information und gezielten Präventionsmaßnahmen zu begegnen. „Bei der aktuellen Veröffentlichung der Ergebnisse der BZgA-Studie stehen erfreulicherweise eine sachliche Interpretation der Zahlen und praxisnahe Ableitungen für die Prävention im Vordergrund. Auf dieser Basis sagen wir der Drogenbeauftragten auch weiterhin unsere vollste Unterstützung zu. Die hochwertigen Spirituosen der BSI-Unternehmen sind Produkte für den maßvollen Genuss ab 18 Jahren“, so BSI-Geschäftsführerin Angelika Wiesgen-Pick.

Der BSI übernimmt in diesem Zusammenhang aktiv Verantwortung für die konsequente Einhaltung des Jugendschutzes bei Abgabe und Verkauf von alkoholhaltigen Getränken in Handel, Gastronomie und Tankstellen. Der „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ des BSI hat in den letzten Jahren eigene Präventions- und Aufklärungskampagnen umgesetzt, um den verantwortungsvollen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken zu fördern:

Die „SCHULUNGSINITIATIVE JUGENDSCHUTZ – kurz SchuJu“, schult und motiviert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Tankstellen, Handel und Gastronomie für die praktische Umsetzung des Jugendschutzes (www.schu-ju.de). Seit Start der Kampagne wurden über 71.000 Mitarbeiter in Gastronomie, Handel und Tankstellen registriert bzw. geschult.
Die Kampagne „KLARTEXT REDEN!“ zur Unterstützung der Alkoholprävention in Familien wendet sich mit Eltern-Workshops, Broschüren, Internetauftritt und Online-Training an die Eltern als wichtige Vorbilder (www.klartext-reden.de). Über Workshops und Online-Training wurden über 9.000 Eltern erreicht.
Die Broschüre „Verantwortung von Anfang an! – Leitfaden für den Verzicht auf alkoholhaltige Getränke in Schwangerschaft und Stillzeit“ richtet sich an schwangere und stillende Frauen und wird über gynäkologische Praxen verteilt (www.verantwortung-von-anfang-an.de). Im Rahmen der Kampagne wurden ca. 750.000 Broschüren an schwangere Frauen verteilt.
Die Initiative „DON`T DRINK AND DRIVE“ (www.ddad.de) fördert der „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ zusammen mit den Dachverbänden der Branchen Bier, Wein und Sekt.
Auf der Website www.massvoll-geniessen.de finden Verbraucher alle relevanten Informationen für eine eigenverantwortliche Konsumentscheidung.
Die Broschüre „Hinsehen, Zuhören, Ansprechen! – Ein Leitfaden für die kollegiale Hilfe“ bietet Hilfestellung am Arbeitsplatz.

BSI-Geschäftsstelle
Angelika Wiesgen-Pick
Geschäftsführerin
Urstadtstraße 2
53129 Bonn
Telefon: 0228 539940
Telefax: 0228 5399420
E-Mail: info@bsi-bonn.de  
Internet: www.spirituosen-verband.de

Redaktion:
KESSLER Kommunikationsberatung
Ansprechpartner: Johannes Keßler
Wilhelminenstraße 29
65193 Wiesbaden
Telefon: 0611 8809640
Telefax: 0611 88096420
E-Mail: info@kessler-kommunikation.de  

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