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Drucken 20-08-2021 | Pandemie | Verschiedenes | Markt & Trend | Einrichtung+Ausstattung

Gastronomie in Corona-Zeiten: Nachhaltige Lösungen mit Einweg- & To Go-Geschirr

Im Zuge der Corona-Maßnahmen musste die Gastronomie vermehrt auf Outdoor-Konzepte und ToGo-Lösungen ausweichen – und auch nach dem Lockdown behalten viele Restaurants Angebote dieser Art bei. 

Foto: Hygienic Solutions



Einweg- & To Go-Geschirr rückt damit wieder mehr in den Fokus: Hier bieten sich vor allem nachhaltige Produkte und biologisch abbaubare Verpackungen an.

Umweltschutz aktueller denn je

In Zeiten des rasanten Klimawandels sind Unternehmen zunehmend in der Pflicht, ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen und durch nachhaltige Produkte und Lösungen für den Umweltschutz einzutreten. Besonders die Gastronomie kämpft aufgrund der zu Pandemie-Zeiten beliebten „To go"-Option mit einem immensen Müllproblem: Besteht das Einweggeschirr aus Plastik, stellt dies eine große Belastung für die Umwelt dar. Durch umweltfreundliche Verpackungen und Geschirr-Optionen aus nachhaltigen Herstellungsverfahren kann in der Gastronomie ein wichtiges Zeichen gesetzt und ein weiterer Schritt in Richtung Umwelt- und Klimaschutz gegangen werden. Unternehmen wie die Blanc Hygienic Solutions GmbH bieten unter anderem Einweg- & To Go-Geschirr als „GreenLine" an und bedienen so die immer stärker werdende Nachfrage nach alternativen, ressourcenschonenden Materialien.

Einweg- & To Go-Geschirr aus nachhaltiger Produktion

Nicht nur Imbissbuden und Schnellrestaurants können aufgrund ihres Verbrauchs an Einweg- & To Go-Geschirr durch nachhaltige Alternativen zum Umweltschutz beitragen: Durch die Corona-Pandemie bietet nun fast jedes Restaurant eine Take-Away-Funktion an. Wer hier auf schonende Materialien und Naturbasis anstelle von Plastik setzt, kann nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch das eigene Image stärken.

Neben Artikeln aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz zählen auch Produkte aus modernen Stoffen auf CPLA-Basis zu den biologisch abbaubaren Alternativen. CPLA, auch PLA genannt, ist ein Biokunstoff, der anstelle von Erdöl aus natürlicher Milchsäure gewonnen wird. Daraus entsteht ein zu 100 % kompostierbares Bioplastik. Der Vorteil: Mit bis zu 85 Grad Hitzebeständigkeit stößt CPLA bei der Herstellung rund 60 % weniger CO2 als herkömmliches Plastik aus. Gastronomie-Unternehmen können durch nachhaltiges Geschirr aus diesem Material von einer klimaschonenden und zu 100 % biologisch abbaubaren Alternative profitieren. Ebenso umweltfreundlich sowie lebensmittelunbedenklich sind Geschirr-Artikel aus Materialien wie Palmblatt, Chinet und Zellstoff – auch diese sind natürlichen Ursprungs. Für Palmblätter werden außerdem keine zusätzlichen Anbauflächen benötigt, da die Blätter ein wiederverwertbares Abfallprodukt der Betelnussproduktion sind. Betriebe, die in Einweggeschirr aus diesem Material investieren, vermeiden somit nicht nur die Entstehung von nicht abbaubarem Müll, sondern tragen direkt zur Müllreduktion bei.

Ob Teller, Terrine, Schüssel oder Becherhalter – nachhaltiges Geschirr wird in allen erdenklichen Arten hergestellt. Passend dazu bietet sich zudem umweltfreundliches Einwegbesteck an. Auch hier sollten Gastronomie-Betriebe auf Produkte setzen, die zu 100 % biologisch abbaubar sind: Diese werden dem Kreislauf der Natur ohne unzersetzliche, umweltschädliche Reste wieder zugeführt. Umweltschonende Gabeln, Messer, Löffel und Rührstäbchen werden beispielsweise aus ungebleichtem, hellem Birkenholz hergestellt – dieses Material überzeugt durch Geschmacksneutralität und Splitterfreiheit. Alternativ kann auf Besteck aus Bioplastik und somit nachwachsenden Rohstoffen zurückgegriffen werden, das ebenfalls über den Biomüll entsorgt werden kann.

Autor: Maximilian Schwack