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Drucken 12-02-2021 | Pandemie | System-Gastronomie

Statement BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante zu den Beschlüssen vom 10. Februar 2021

"Nach den neuesten Beschlüssen muss man fassungslos feststellen: Die Politik lässt die Branche im Stich. Es gibt wieder keine Perspektive, wieder keine konkreten Schritte hin zu einer Öffnungsstrategie, wieder nur ein perspektivloses Vertrösten auf Anfang März. Wo sind die Maßnahmen der Arbeitsgruppe, die im Januar beauftragt wurde, ein Konzept für eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie zu erarbeiten? Ein Großteil der Wirtschaft und insbesondere die (System-)Gastronomie werden damit weiterhin in Ungewissheit und mit ihren Existenzsorgen alleine gelassen. Wir brauchen jetzt endlich nachvollziehbare, konkrete Schritte und Maßnahmen hin zu einer Öffnung. Grundlage hierfür sind behördlich genehmigte, strenge Hygienekonzepte, die unsere Branche bereits im April 2020 etabliert hatte. Den Dialog zu einer Öffnungsstrategie haben wir bereits mehrfach angeboten und eingefordert. Es stehen nicht nur in unserer Branche viele tausend Arbeitsplätze und unternehmerische Existenzen auf dem Spiel. Die Kraft ist schlicht erschöpft."

Der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) ist als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die umfassende Branchenvertretung der Systemgastronomie Deutschlands. Der BdS vereint die relevanten Player der Systemgastronomie, zu denen unter anderem die Marken Autogrill, Burger King, KFC, McDonald's, NORDSEE, Pizza Hut, Starbucks, Vapiano, L´Osteria aber auch neuere Konzepte wie beispielsweise BURGERISTA oder Meatery zählen. Die BdS-Mitgliedsmarken erwirtschafteten 2019 mit über 120.000 Beschäftigten 6,8 Milliarden Euro in rund 3000 Standorten. Der BdS ist ein Verband mit zwingender Tarifbindung für seine Mitgliedsrestaurants.

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