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Drucken 21-01-2021 | Pandemie

Deutungshoheit der Kanzlerin gefährdet

Kerken, 21. 01. 2021 - Um uns vor dem mutierten Virus zu schützen, bringt Kanzlerin Merkel wieder Grenzschließungen und Grenzkontrollen in's Gespräch. Der Luxembourger Aussenminister Jean Asselborn ist entsetzt. Sein Unverständnis ist nachvollziehbar, aber aus anderen Gründen. Denn die Kanzlerin pflegt ein höchst unwahrscheinliches Narrativ: das mutierte Virus käme aus Großbritannien. Zwar ist der gefährliche Mutant dort zuerst nachgewiesen worden, aber er ist dort nicht vom Himmel gefallen. Die Mutationen entstehen im vom Coronavirus befallenen Körper. So auch bei uns und nach und nach werden rund um den Globus Mutationen des Coronavirus entdeckt. Grenzschließungen sind demnach wirkungslos. Wirksam allein ist testen testen testen und Befallene unmittelbar nach einem positiven Test bis zur Genesung isolieren und behandeln.
Red. Rainer Willing