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Konjunktur


29-09-2022 | Konjunktur

Ein historischer Tag, Inflation erreicht 10%

Die höchste Jahresrate erreicht per September mit 10,0% den historisch höchsten Nachkriegswert. Anders gesagt: die Verbraucher erleiden einen Kaufkraftverlust von 10%. Das dürfte es aber noch nicht gewesen sein, denn die Notenbanken in der westlichen Hemisphere erhöhen die Leitzinsen munter weiter. Dadurch verteuern sich die Finanzierungskosten der Hersteller und Händler zusätzlich. Aber auch die Kreditnehmer als Häuslebauer kommen in eine Schieflage, wenn sie eine Anschlußfinanzierung benötigen.

Eine solche Zinspolitik auf dem Rücken der Bürger:innen auszutragen kann nicht das politische Ziel einer Regierung sein. 

28-09-2022 | Konjunktur

GfK-Konsumklima noch tiefer

Das GfK-Konsumklima für Oktober rutscht mit -42,5 noch tiefer in die Depressionszone, als mit -39,0 erwartet wurde. So tief wurde der Index noch nie ausgewiesen. Vormonat - 36,8. mehr

26-09-2022 | Konjunktur

ifo-Geschäftsklimaindex stürzt weiter ab

Das ist mit 84,3 jetzt das Niveau wie zu Pandemie-Beginn. Gerechnet wurde mit einem gegenüber dem Vormonat von 88,6 auf 87,0 verbesserten Wert.

23-09-2022 | Konjunktur

EMI bestätigt konjunkturelle Schwäche

Der Einkaufsmanagerindex (EMI) für das Verarbeitende Gewerbe (Sep) liegt mit 48,3 im Rahmen der Erwartung, aber deutlich unter dem Vormonat mit 49,1
Noch schlechter sieht es für den Dienstleistungssektor aus. Hier liegt mit 45,4 der Index unter der Erwartung von 47,2 und noch schlechter als im Vormonat mit 47,7

23-09-2022 | Konjunktur

Goldman Sachs stuft die Zinspolitik der US-Fed ein

Durch die "aggressive" Zinspolitik der Fed hat Goldman Sachs das Kursziel für den S&P 500-Index bis Jahresende von 4300 auf 3600 gesenkt.     

Anmerkung der Redaktion: Angesichts der Unfähigkeit der Fed das eigene Handeln kritisch zu hinterfragen, ist zu befürchten, dass die Vermögensverluste an den Aktienbörsen weit höher sein werden.

Positiv dagegen: Rezessionssorgen drücken auf die Rohstoff- und Energiepreise mehr

22-09-2022 | Konjunktur

US-Fed: Zinspolitik der erratischen Hand

Am 21. Sep. gegen 20:00 Uhr trat ein, was erwartet wurde: die US-Fed erhöhte den Leitzins um noch einmal 75 Basispunkte (0,75%).
Damit befindet sich die US-Fed weder im Einklang mit dem langjährigen ehemaligen Fed-Chef, dem legendären Alan Greenspan, noch im Einklang mit den aktuellen konjunkturellen Rahmenbedingungen. Alan Greenspan vertrat eine Zinspolitik der "ruhigen Hand" mit Schritten von jeweils 25 Basispunkten. mehr

21-09-2022 | Konjunktur

Einfrieren der Energiepreise

Das Einfrieren der Energiepreise kann ein probates Mittel sein, die Spekulation weitgehend aus dem Markt zu nehmen. Großbritannien macht es vor. Von dieser staatlichen Maßnahme profitieren Firmen, Schulen und Kliniken in Großbritannien. EU-weit mehr

20-09-2022 | Konjunktur

DESTATIS meldet Rekordsteigerung der Erzeugerpreise

Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), August 2022
+45,8 % zum Vorjahresmonat
+7,9 % zum Vormonat

WIESBADEN – Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im August 2022 um 45,8 % höher als im August 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Im Juli 2022 hatte die Veränderungsrate bei +37,2 % und im Juni bei +32,7 % gelegen. Im Vormonatsvergleich stiegen die Erzeugerpreise im August 2022 um 7,9 %. Das ist ebenfalls der höchste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit Beginn der Erhebung.

13-09-2022 | Konjunktur

ZEW-Konjunkturerwartungen enttäuschen nochmals

Der wichtige Frühindikator des Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) war mit -60,0 deutlich schlechter als mit -55,3 im Vormonat (Aug) erwartet worden. Mit -61,9 liegt er nochmals schlechter als die Prognose. mehr

13-09-2022 | Konjunktur

Preise und Zinsen im Gleichklang nach oben Richtung Rezession

Der Verbraucherpreisindex (VPI) für August in USA ist mit einer Jahresrate von 8,1 % erwartet worden. Die optimistische Erwartung auf einen Rückgang der Inflation hat sich mit 8,3 % allerdings nicht erfüllt. Zum Vormonat stiegen die Preise um 0,1%.