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Drucken 10-02-2022 | Einrichtung+Ausstattung | Verschiedenes | Tipps & Tricks

Echt italienische Pizza

Woran erkennt man eine echte italienische Pizza?

Foto von Narda Yescas von Pexels


 

Italien ist berühmt für das gute Essen, das schöne Wetter und das sonnige Gemüt seiner Bewohner. Das Gericht, das sich über Italiens Grenzen hinaus am meisten verbreitet hat, ist natürlich die Pizza. Es gibt kaum jemanden, der Pizza nicht aus ganzem Herzen liebt.

Pizza ist allerdings nicht gleich Pizza. Hier gibt es signifikante Unterschiede. Eine echte italienische Pizza unterscheidet sich stark von Pizzen aus Schnellrestaurants oder aus der Tiefkühlabteilung. Wenn man ein paar Dinge beachtet, schafft man es auch zuhause eine echt italienische Pizza zu zaubern. Mit dem passenden Pizzaofen und den richtigen Zutaten ist das gar nicht so schwer.

Pizza wie in Italien
Unter authentischer, italienischer Pizza verstehen viele eine Pizza mit dünnem Boden. Entgegen vieler Irrglauben ist dies sowohl bei römischer als auch bei neapolitanischer der Fall. Der Unterschied liegt im Rand. Während dieser bei der römischen Flach ist, ist er bei der neapolitanischen deutlich dicker und fluffiger (Schlauchboot). Auch genannt „Canotto Style“.

Wichtig ist in jedem Fall die Auswahl der richtigen Zutaten. Die Zusammensetzung des Teiges ist eher simpel gehalten. Stimmt erst einmal die Basis aus Teig, schmackhafter Marinara und Käse, kann fast nichts mehr schief gehen.

Die richtigen Zutaten
Der Teig wird in jedem Fall aus einer Mischung aus Wasser, Mehl, Hefe und einem Schuss Olivenöl zubereitet. Der Hefeteig muss mehrere Stunden gehen, damit die Hefe arbeiten kann. Es ist also Geduld gefragt. Italiener legen viel Wert auf die Qualität ihrer Nahrungsmittel und das gilt sowohl für den Teig als auch für den Belag. Man schmeckt den Unterschied beim fertigen Ergebnis.

Die Tomatensoße ist ebenfalls eher simpel in der Zubereitung und kommt mit guten, vollmundigen Tomaten, etwas Salz, Pfeffer und Basilikum aus. Anschließend wird italienische Pizza mit Käse und den jeweiligen Zutaten belegt, die man gerne darauf haben möchte. Wichtig ist, dass als Käse bei italienischer Pizza Mozzarella verwendet wird, da relativ neutral im Geschmack ist und die anderen Zutaten so zur Geltung bringt. Seltener werden Parmesan und Pecorino benutzt.

Die Zubereitung im Pizzaofen
Der Unterschied zwischen Pizza vom italienischen Restaurant und der Pizza, die man zuhause im Backofen zubereitet, ist in den meisten Fällen enorm. Das liegt daran, weil die Temperatur beim Backen der Pizza eine entscheidende Rolle spielt. Herkömmliche Haushaltsöfen kann man meist nur bis zu 250 Grad erhitzen. Für eine traditionelle italienische Pizza sind aber Temperaturen von 400 – 500 Grad notwendig, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Da die meisten Menschen keinen Holzsteinofen in ihrer Küche stehen haben, gibt es verschiedene Varianten einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Ein sogenannter Pizzastein, der beim Backen unter die Pizza geschoben wird, kann helfen das Ergebnis zu verbessern. Mittlerweile gibt es aber auch kleinere Pizzaöfen, die es auch zuhause möglich machen Pizza wie in Italien zu genießen.

Autor: Alex Bergmann