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Drucken 14-09-2019 | Einrichtung+Ausstattung

Upcycling-Outdoorküche für die Gastronomie



Wo Essen zum Erlebnis wird, gehört eine Outdoorküche längst dazu. Denn Frontcooking war gestern. Heute heißt das Trendwort Frontgrillen. Schließlich werden die Gäste immer neugieriger und wollen hautnah mit dabei sein, wenn ihr Essen zubereitet wird. Das Brutzeln von Steak und Co. auf einem heißen Rost verbreitet da ein ganz besonderes Flair.
Doch nicht nur das Grillen hat sich längst seinen festen Platz in den gastronomischen Angeboten erobert. Auch Nachhaltigkeit ist ein Aspekt, den immer mehr Gastronomen sowie deren Kunden im Blick haben. Und um Grillen, Outdoorcooking und Nachhaltigkeit zu vereinen, gibt es jetzt die perfekte Lösung: die Upcycling-Outdoorküche von Wittekind.

Möbelmanufaktur Wittekind



Altes mit neuem Charme

Upcycling beschreibt den Vorgang, aus etwas Altem etwas völlig Neues zu machen und dem ursprünglichen Werkstoff dabei eine neue Funktion zu geben. Nach diesem Konzept arbeitet die die ostwestfälische Möbelmanufaktur Wittekind bereits seit mehreren Jahren. Terrassen-, Lounge- und Gastromöbel werden aus verwittertem Fichtenholz hergestellt und so veredelt, dass elegante Unikate entstehen, bei denen der ursprüngliche Charakter sichtbar bleibt. Durch eine Wachsschicht erhält das Holz eine Versiegelung, ohne dass die Spuren der Vergangenheit verborgen werden.

Trotz der Tatsache, dass die Möbel aus robustem Holz gefertigt werden, wirken sie nie plump und wuchtig. Sie verfügen über eine edle Anmut, dank derer sie sich ideal in viele Ausstattungsstile integrieren lassen. Das helle Holz, das schlichte Design und der zeitlose Schick sind stets ein Hingucker, aber niemals aufdringlich, sondern vornehm zurückhaltend.

Nachdem bereits zahlreiche Terrassen und Außenrestaurationen mit den Wittekind-Möbeln ausgestattet sind, wurde der Ruf nach einer funktionalen Outdoorküche laut. Diesem Wunsch ist der Möbelhersteller nachgekommen und hat seine erste Upcycling-Outdoorküche vorgestellt. Sie besteht aus drei Modulen, die beliebig kombiniert werden können: Grillmodul, Kühlmodul und Spülmodul. Damit steht dem gastronomischen Konzept in Sachen Nachhaltigkeit auch bei der Möbelausstattung nichts mehr im Wege.

Drei Module für die Outdoorküche

Das Grillmodul ist das Kernstück der Outdoorküche. Es bietet ausreichend Arbeitsfläche neben dem in der Mitte passgenau integriertem Grillgerät. In den zwei Unterschränken und der geräumigen Schublade können Gasflasche und weitere Utensilien untergebracht werden, um sie stets griffbereit zu haben. Ergänzt werden kann das Grillmodul um ein Kühl- und ein Spülmodul. Allein, um den hygienischen Anforderungen in der Gastronomie gerecht zu werden, sind diese beiden Module unverzichtbar.
Die Module der Outdoorküche bedürfen so gut wie keiner Pflege. Scharfe Reinigungsmittel sollten unbedingt vermieden werden. Eine Abdeckhaube in der kalten Jahreszeit schützt vor fortschreitender Verwitterung. Aber auch ungeschützt behalten die Möbel ihren Charme, war doch das verwendete Fichtenholz bereits jahrelang im Außeneinsatz. Allein das integrierte Grillgerät sollte vor Wind und Wetter geschützt werden.

Grillgenuss zu jeder Jahreszeit

Ideal geeignet ist das Grill-Setting aber auch für das immer beliebter werdende Wintergrillen. Schließlich kennt wahrer Grillenthusiasmus keine Jahreszeiten. Und den Gästen schmeckt das Steak auch im Herbst und im Winter. Eingebunden werden in das Grillvergnügen können sie nicht nur durchs Zuschauen, sondern ebenso durchs Mitmachen. Grillkurse, die inzwischen vielerorts ganzjährig erfolgreich angeboten werden, eignen sich hervorragend, um der Kundschaft die Philosophie des Hauses und den Stellenwert einer gelebten Nachhaltigkeit näher zu bringen. Die Gäste können Fragen stellen, haben einen Fachmann als direkten Ansprechpartner und genießen Ambiente, Essen und das gute Gefühl, einen Platz gefunden zu haben, an dem beste Kulinarik und Nachhaltigkeit zusammengehören.
(Autorin: Nina Lange)