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Drucken 11-02-2020 | Digitalisierung | Tipps & Tricks

Warenwirtschaft in der Gastronomie – was angehende Gastronomen wissen sollten

Foto: Pixabay / Edar



Die Warenwirtschaft ist ein wichtiger Bereich der Gastronomie, den angehende Gastronomen nicht außer Acht lassen sollten. Denn eine gut organisierte Warenwirtschaft hat Auswirkungen auf viele Prozesse innerhalb eines gastronomischen Betriebs. Sie ist letztendlich der Garant dafür, dass gewisse Qualitätsstandards bei Getränken und Speisen eingehalten werden können. Doch das ist noch lange nicht alles. Werfen wir also einen Blick darauf, was angehende Gastronomen diesbezüglich beachten sollten.

Es kommt auf die Lieferanten an

Damit bei der Warenwirtschaft alles rund läuft, sind zuverlässige Lieferanten unabdingbar. In der Regel empfiehlt es sich bei Großhändlern einzukaufen. Schließlich sind die Lebensmittelkosten eine der größten Ausgaben in gastronomischen Betrieben. Es ist daher sinnvoll, seine Waren von Großhändlern zu beziehen, um Kosten einzusparen. Doch die Lieferanten sollten immer sorgsam ausgewählt werden. Es ist ratsam darauf zu achten, dass die Bezugsquelle die Frische ihrer Waren garantiert. Beim Lebensmittel Großhändler Kröswang beispielsweise hat die Frische oberste Priorität und so lautet der Leitspruch nicht umsonst „Frische bringt´s"
Wer im hart umkämpften gastronomischen Bereich bestehen will, muss in puncto Qualität überzeugen.

Buchhaltung ist unabdingbar

Die Warenwirtschaft beinhaltet alle Warenbewegungen rund um einen gastronomischen Betrieb. Es ist daher unabdingbar, Buchhaltung zu betreiben, um diese festzuhalten. Angehende Gastronomen sollten darauf achten, dass alle Buchungen vorliegen. Das ist nicht nur aus unternehmenstechnischen, sondern auch aus steuerlichen Gründen notwendig. Buchhaltung und Warenwirtschaft sind untrennbar miteinander verbunden. Inzwischen gibt es unterschiedliche Softwares für die Buchhaltung. Einige davon sind wirklich nützlich und können das Leiten eines gastronomischen Betriebs erleichtern. Doch ob mit Software oder von Hand – eine ordentliche Buchhaltung ist obligatorisch.

Warenwirtschaft erfordert Arbeit

Da die Warenwirtschaft verschiedene Prozesse umfasst, ist es eigentlich am besten, wenn der Bereich kontrolliert wird. Selbst in kleineren gastronomischen Betrieben, sollte sich mindestens eine Arbeitskraft (ausschließlich) um die Warenwirtschaft kümmern. Bei größeren Betrieben ist es gar denkbar, ein komplettes Team dafür bereitzustellen. Im Endeffekt ist es eine gute Warenwirtschaft, die dazu beiträgt, dass hohe Qualitätsstandards eingehalten werden können. Das ist in der heutigen Gastronomie unausweichlich, um auf dem umkämpften Markt zu bestehen.

Weiterbildung verbessert die Chancen

Gastronomen, die bei der Warenwirtschaft keine Fehler machen, kommen in der Regel schnell mit ihrem Geschäft voran. Daher empfiehlt es sich, selber Schulungen zu besuchen und/oder seine Mitarbeiter entsprechend schulen zu lassen. Bessere Qualifikationen tragen nämlich dazu bei, dass die gesamten Vorgänge rund um die Warenwirtschaft flüssiger verlaufen. Dadurch lassen sich viele typische Probleme von Gastronomiebetrieben vermeiden. Darunter Engpässe bei Lebensmitteln, Ware unter den erwarteten Qualitätsstandards, zu lange Lieferzeiten und Kommunikationsschwierigkeiten. In Weiterbildungsmaßnahmen zu investieren, kann ungemein zum Wachstum des Unternehmens beitragen.

Neue Möglichkeiten durch die Digitalisierung

Vor allem bei der Buchhaltung hat sich dank der Digitalisierung einiges getan. Schnittstellen können Gastronomen viel Arbeit abnehmen. Generell sollten Gastronomen die Möglichkeiten der Digitalisierung nicht außer Acht lassen. Denn auch die Gastronomie verändert sich. Es empfiehlt sich also, die neuen Technologien zu nutzen, anstatt sich vor ihnen zu verschließen.
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 Autor: Marc Raineé