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Drucken 16-05-2013 | MeinGrünesLand®

Rapsöl unangefochten die Nummer 1 in deutschen Küchen

Berlin - Insgesamt 74,4 Mio. Liter* Rapsöl fanden 2012 ihren Weg in die Einkaufswagen privater Haushalte. Damit ist das Pflanzenöl aus Rapssaat mit einem Marktanteil von 38,7 Prozent deutlicher Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala. Auf Position zwei folgt Sonnenblumenöl mit 31,0 Prozent. Dies entspricht einer Menge von 59,7 Mio. Litern. Auf dem dritten Platz liegt Olivenöl mit einem Marktanteil von 17,9 Prozent (34,4 Mio. Liter). Insgesamt konsumierten die deutschen Verbraucher 192,3 Mio. Liter Speiseöl.

Erhältlich ist Rapsöl in zwei verschiedenen Varianten. Welche zum Zuge kommt, hängt vom eigenen Geschmack und der Frage ab, was zubereitet werden soll. Rund 89 Prozent des eingekauften Rapsöls sind so genannte Raffinate. Raffiniertes Rapsöl ist geschmacks- und geruchsneutral und lässt dem Aroma der frischen Zutaten den Vortritt.
Der hellgelbe Alleskönner ist hitzestabil bis 180 °C und absolviert alle Küchendisziplinen mit Bravour: Kochen, Backen, Dünsten, Braten und Frittieren.

Favoriten für Salate sind kaltgepresste Rapsöle mit einem Marktanteil von circa 11 Prozent. Sie sind die Spezialisten für die kalte Küche und verfeinern mit ihrem Nussgeschmack Dips, Pestos, Majonäsen und Salatdressings.

   Auf die Fettsäuren kommt es an

In Anspruch nehmen kann Rapsöl die Empfehlungen unabhängiger Organisationen wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und dem Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE). Sie haben ihre Ursache in der speziellen Zusammensetzung von Rapsöl.

So verfügt Rapsöl über einen hohen Gehalt Omega-3-Fettsäuren in Form der alpha-Linolensäure. Diese mehrfach ungesättigte Fettsäure ist nicht nur lebensnotwendig, da der Körper sie nicht selbst produzieren kann, sondern alpha-Linolensäure trägt auch dazu bei, einen normalen Blutcholesterinspiegel aufrechtzuerhalten.

Darüber hinaus weist Rapsöl einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren auf. Sie tragen ebenfalls zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutcholesterinspiegels bei, wenn
sie gesättigte Fettsäuren in der Ernährung ersetzen.

   (* Quelle: AMI-Analyse auf Basis GfK-Haushaltspanel)

Originaltext:         UFOP e.V.

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