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Drucken 24-10-2013 | Kulinarik | Hotelunternehmen

Das kulinarische Interview mit Philipp Ferber

Bildquelle: Breidenbacher Hof, a Capella Hotel

 

„Individuelle Stärken fordern und fördern!"

Philipp Ferber
Brasserie 1806
Breidenbacher Hof, a Capella Hotel
Königsallee 11
40212 Düsseldorf

www.capellahotels.com/dusseldorf

Name: Ferber
Vorname: Philipp
Geburtstag: 26.10.1980
Geburtsort: Soest
Wohnort: Düsseldorf

Stationen

Breidenbacher Hof, a Capella Hotel
Solis Lough Eske Castle, Capella Hotel group
Breidenbacher Hof, a Capella Hotel
Restaurant Margaux
Soel'ring Hof Sylt
Romantik Hotel Sackmann

Interview

1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
Zeit und Freude mit wichtigen Menschen und Freunden teilen.

2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
Mit meinen leider schon verstorbenen Großvater. Er war Metzger und Koch und bei ihm habe ich zum ersten Mal die Küche erlebt!

3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
Gerne mit meiner Frau ins Noma oder ins Reid's nach Madeira.

4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
Ich liebe dreistöckige Meeresfrüchteplatten – Genuss im Überfluss!

5. Ihr Hauptcharakterzug?
Ehrgeiz, Ruhe und Zuverlässigkeit.

6. Ihr Motto?
„Individuelle Stärken fordern und fördern!"

7. Ihr Lieblingsgericht?
Alles was „Muttern" kocht.

8. Was essen Sie überhaupt nicht?
Ich probiere alles – bei Innereien bin ich aber eher zurückhaltend.

9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
Rosenkohl.

10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
Warmen Milchreis mit warmer brauner Butter und Zucker & Zimt. Und dies gerne mit einem Holzlöffel.

11. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
Eigentlich alle Personen die im öffentlichen Fokus stehen und auch damit umgehen können.

12. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
Düsseldorfer Herrengedeck.

13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
Cafe & Restaurant Geronimo am Möhnesee.

14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
„Mama Mia" – ein kleines original italienisches Restaurant in Rom. Die Mama macht den Service und der Sohn kocht.

15. Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
Johannes King.

16. Der ideale Chef muss wie sein?
Er muss ein Ziel vorgeben, immer ein offenes Ohr haben, gefühlvoll und einfühlsam sein, motivierend und ein Perfektionist.

17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
Rechte Hand vom Chef, loyal sein, eine Sprache sprechen, dem Chef den Rücken frei halten, Ruhepol und das Bindeglied zwischen Chef und Team.

18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
Fehler die zum ersten mal passieren.

19. Ihr größter Fehler?
Mache meinen Job zu gerne und habe deswegen zu wenig Zeit für die Familie.

20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
Sie bringen ein gutes Gleichgewicht in die Küche, sind sensibler und sehen besser aus!

21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
Madeira.

22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
Italien oder Frankreich.

23. Ihr Lieblingsgetränk?
Durst: König Pilsner Genuss: Grappa Morgens: frisch gebrühter Kaffee

24. Ihr Lieblingswein?
Riesling und Sauvignon blanc.

25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
Am liebsten Taittinger – in den Weinbergen wenn die Sonne untergeht. Aus der Magnum und mit frischen Blätterteigblättchen.

26. Ihre heimliche Leidenschaft?
Alte Filme – 50/60er Jahre.

27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
In Ruhe Zeitung lesen und Zeit mit der Familie zu verbringen.

28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
Kofi Annan – Ein Leben zwischen Krieg und Frieden.

29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
Ca. 150.

30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
Steve McQueen / Bullitt – Denzel Washington / Training Day – James Bond / Goldfinger und Casino Royale.

31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
Dass man sich auch nach langer Zeit versteht wie früher.

32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
Respekt zum Produkt, ordentliche Lagerung, keine Verschwendung und eine „Beziehung" zum Produkt aufbauen.

33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
Das war in der Ausbildung bei Sackmann. Er war im Stress und sagte mir dass ich in der Mikrowelle den Hummer warm machen sollte. Ich hatte keine Ahnung vom Produkt und wollte den Hummer nur heiß machen. Dieser war dann natürlich zu lange drin und am Ende nur noch Gummi – das gab Ärger...

34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
Mit Ailton! Gerne auch mit meiner jetzigen und meiner ehemaligen Küchencrew aus Irland.

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