Schüler:
Kinder unter 13 Jahren dürfen nicht beschäftigt werden (verbotene Kinderarbeit).
Beschäftigung von Kindern zwischen 13 bis 15 Jahren nur mit schriftlicher Einwilligung der Eltern, nur mit leichten Tätigkeiten, maximal 2 Stunden täglich und maximal 4 Wochen im Jahr, nicht während der Schulzeit und nicht zwischen 18.00 und 8.00 Uhr.
Für Jugendliche bis 18 Jahre gelten die Vorgaben des Jugendarbeitsschutzgesetzes.
Vergütung nach den Regelungen der geringfügigen Beschäftigung.
Studenten:
Befreit von der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, wenn die wöchentliche Arbeitszeit nicht mehr als 20 Stunden beträgt.
Versicherungsfreiheit auch bei mehr als 20-Wochenstunden, wenn die Tätigkeit in der vorlesungsfreien Zeit (Semesterferien) oder nachts und an Wochenenden ausgeübt wird.
Nachweis über die Dauer der vorlesungsfreien Zeit ist erforderlich.
Beispiel: Sie beschäftigen in Ihrem Hotel einen Studenten als Nachtportier. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 22 Stunden. Für sein Studium wendet er 28 Stunden pro Woche auf. In diesem Fall besteht Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, obwohl die 20-Stunden-Grenze überschritten wird.
Das Studium steht hier nach wie vor im Vordergrund. Wenn der Student jedoch mehr als 400 Euro monatlich verdient, entsteht Versicherungspflicht in der Rentenversicherung, da die Beschäftigung mehr als geringfügig ausgeführt wird. (Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG)
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Soft Skills: Nicht nur in Bewerbungssituation auf weiche Faktoren achten - Neuerscheinung von Haufe
Freiburg (ots) - So sehr Personaler, Bewerber und Führungskräfte auf das Zauberwort Soft Skills schwören: Die wenigsten können einschätzen, wie sehr ihre Soft Skills ausgeprägt sind und wie sie verbessert werden können. "Dabei sind Soft Skills trainier- und veränderbar", sagt Rainer Niermeyer, Autor des neu im Rudolf Haufe Verlag erschienenen Buchs "Soft Skills - Das Kienbaum Trainingsprogramm". Niermeyer: "Neben fachlicher Expertise und
methodischem Wissen sind es oft die Soft Skills, die über den Erfolg oder Misserfolg im Job entscheiden." Laut Niermeyer wird jedoch die Bedeutung von Soft Skills oftmals nur auf Schlüsselsituationen wie Bewerbungen oder Geschäftsverhandlungen reduziert - obwohl sie im Berufsalltag ebenso eine wichtige Rolle spielen.
Ob Durchsetzungs- und Einfühlungsvermögen, Integrations-, Konflikt- und Teamfähigkeit oder Überzeugungskraft und Verhandlungsgeschick: Das Trainingsbuch der Kienbaum-Buchreihe bei Haufe hilft Lesern, ihre "weichen" Fähigkeiten zu analysieren und zu verbessern. In einem individuellen Praxisteil können sich Leser ein eigenes Trainingsprogramm zusammenstellen.
Zielgruppe des Buches sind alle, die ihr Auftreten verbessern wollen. Absolventen und Arbeitssuchende lernen, wie sie ihre Fähigkeiten bei Vorstellungsgesprächen besser einsetzen können.
Personalverantwortliche erfahren, wie sie Soft Skills erkennen und messen können und Führungskräfte können ebenso nachlesen, worauf es ankommt. Niermeyer: "Vorgesetzte, die mit Druckmitteln, Ellenbogen oder Geld allein ihre Mitarbeiter zu Hochleistungen anspornen wollen, scheitern meist: Das Arbeitsklima verschlechtert sich, gute Mitarbeiter schauen sich alsbald nach einer anderen Stelle um, Kunden fühlen sich schlecht betreut und kaufen woanders." Damit auch die Mitarbeiter erfolgreicher agieren können, beschäftigt sich ein Kapitel damit, wie in einem Unternehmen die Soft Skills der Mitarbeiter erkannt und gefördert werden können.
"Soft Skills - Das Kienbaum Trainingsprogramm"
Von Rainer Niermeyer
Neuerscheinung 2006, 174 Seiten, Broschur, 24,95 Euro
Rudolf Haufe Verlag Niederlassung Planegg bei München
ISBN 3-448-07287-7
ab 1.1.2007: 978-3-448-07287-7
Bestell-Nr. 00037
Originaltext: Haufe Mediengruppe
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